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Spiele für unterwegs: Der ultimative Unterhaltungsguide für Familienreisen

Eine lange Autofahrt kippt irgendwann in die eine oder die andere Richtung. Entweder ihr redet, lacht und ratet, oder ihr hört alle fünf Minuten „Sind wir schon da?“. Den Unterschied machen selten die Kilometer, sondern das, was ihr im Auto miteinander anfangt.

Im Auto sitzt ihr auf engem Raum, niemand kann weggehen, und vor euch liegen Stunden. Zu Hause verteilt sich die Familie auf Zimmer und Bildschirme, hier nicht. Genau deshalb entstehen auf der Rückbank Gespräche, die am Küchentisch nie zustande kämen. Gute Spiele für unterwegs vertreiben nicht nur die Zeit, sie geben diesen Gesprächen einen Anlass.

Hier stehen über 50 Spiele für die Autofahrt: die Klassiker, die jeder kennt, Gesprächs- und Quizspiele, Wortspiele, Vorschläge nach Alter und nach Zeitfenster, und die freihändigen Varianten, bei denen auch der Fahrer mitspielt, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

Warum Spiele für unterwegs den Unterschied machen

Gelangweilte Mitfahrer machen Stress, und Kinder machen davon den meisten. Wer beschäftigt ist, streitet nicht über die Armlehne. Für den Fahrer ist das keine Kleinigkeit: Eine ruhige Rückbank ist ein Sicherheitsfaktor und kein Luxus.

Dazu kommt etwas, das zu Hause selten gelingt. Auf einer Fahrt habt ihr ununterbrochene Zeit miteinander, ohne Türen, hinter denen jemand verschwindet. Viele Familien erzählen, dass ihre besten Gespräche im Auto stattgefunden haben. Ein Spiel liefert dafür die Struktur, und über eine Struktur steigen auch der schweigsame Teenager und das schüchterne Familienmitglied ein, die von sich aus nichts gesagt hätten.

Tablet und Handy sind der einfache Weg, und sie funktionieren. Sie setzen nur jeden in seine eigene kleine Welt. Ein Spiel, das gesprochen wird, macht das Gegenteil: Alle hören dasselbe und antworten sich gegenseitig.

Und dann gibt es die Spiele, die freihändig laufen. Das sind die einzigen, bei denen der Fahrer wirklich mitspielt, statt nur zuzuhören.

Klassische Spiele für unterwegs, die nie langweilig werden

Diese fünf kennt fast jeder, und das ist ihr Vorteil. Niemand muss Regeln erklären, es geht in dem Moment los, in dem jemand anfängt. Alle fünf laufen ohne Material, ohne Vorbereitung und ohne Handy.

Kennzeichen-Spiel

Ab zwei Personen. Ihr sammelt Kennzeichen aus möglichst vielen verschiedenen Regionen, führt eine Liste und schaut, wer die meisten unterschiedlichen gefunden hat. Wer es gründlich mag, malt sich vorher eine Karte und färbt jede Region ein, sobald sie entdeckt ist. Das Spiel hält die Blicke draußen, nebenbei lernen die Kinder Geografie, und es funktioniert in jedem Alter.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Ab zwei Personen. Einer sagt „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist blau“ oder nennt statt der Farbe den Anfangsbuchstaben, die anderen raten. Am besten läuft es auf abwechslungsreichen Strecken, wo es überhaupt etwas zu sehen gibt. Zwischen zwei Lärmschutzwänden geht es schnell aus. Die Schwierigkeit stellt ihr über das Alter der Ratenden ein.

20 Fragen

Ab zwei Personen. Einer denkt sich eine Person, einen Ort oder eine Sache aus, die anderen haben zwanzig Fragen, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen. Kinder merken dabei schnell, dass „Ist es ein Hund?“ eine schlechtere Frage ist als „Lebt es?“, und genau darin liegt der Reiz.

Das Alphabet-Spiel

Geht auch allein. Ihr sucht die Buchstaben von A bis Z der Reihe nach auf Straßenschildern, Werbetafeln und Kennzeichen. Wer zuerst beim Z ankommt, gewinnt. Auf der Rückfahrt spielt ihr rückwärts von Z nach A, und wenn die Stimmung auf Wettbewerb schlecht reagiert, sucht ihr gemeinsam als Team.

Slug Bug (Punch Buggy)

Ab zwei Personen. Wer einen VW Käfer entdeckt, ruft „Slug Bug“ und die Farbe dazu. Gezählt wird, wer die meisten gesehen hat. Die Schläge auf den Oberarm, die zum Original gehören, lasst ihr auf der Rückbank besser weg und vergebt stattdessen Punkte.

Gesprächsspiele für lange Autofahrten

Beobachtungsspiele nutzen sich ab, sobald die Landschaft eintönig wird. Gesprächsspiele nicht, die halten auch auf der dritten Stunde Autobahn. Und sie sind der Grund, warum Familien sich an Autofahrten erinnern: Nicht die Strecke bleibt hängen, sondern das, was jemand auf der Rückbank gesagt hat.

Würdest du lieber

Ihr braucht nichts außer einer Frage. Vier zum Anfangen:

  • Würdest du lieber fliegen können oder unsichtbar sein?
  • Würdest du lieber am Strand oder in den Bergen wohnen?
  • Würdest du lieber unbegrenzt Pizza oder unbegrenzt Eis haben?
  • Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen?

Das Spiel funktioniert vom Kindergartenkind bis zur Oma, und die Begründungen verraten mehr über die Leute im Auto als die Antworten selbst.

Zwei Wahrheiten und eine Lüge

Jeder sagt drei Sätze über sich, zwei stimmen, einer ist erfunden. Die anderen raten, welcher gelogen ist. Es passiert erstaunlich oft, dass jemand nach zwanzig gemeinsamen Jahren etwas Neues über den eigenen Vater erfährt.

Geschichten bauen

Einer fängt mit einem Satz an, dann hängt reihum jeder einen Satz an. Die Geschichte darf überall hinlaufen. Je alberner, desto besser, und irgendwann schafft es niemand mehr, seinen Satz zu Ende zu sagen, ohne zu lachen.

Was würde [Name] sagen?

Jemand stellt eine Frage, etwa „Was wäre dein Traumurlaub?“ oder „Welche Superkraft hättest du gern?“. Alle notieren, was sie glauben, dass eine bestimmte Person im Auto antworten wird. Dann antwortet diese Person. Das Spiel zeigt schonungslos, wie gut ihr euch kennt, und die Fehltreffer sind der interessante Teil.

Wenn du mich wirklich kennen würdest

Jeder vervollständigt Sätze wie „Wenn du mich wirklich kennen würdest, wüsstest du, dass ich …“ oder „Etwas, das die meisten Leute nicht über mich wissen, ist …“. Für kleine Kinder ist das nichts. Für Teenager, die sonst jedes Gespräch an der Oberfläche halten, ist es die beste Gelegenheit des Tages.

Quiz- und Wissensspiele für unterwegs

Ein Quiz ist das einzige Spielformat, dessen Schwierigkeit ihr an jedem einzelnen Mitfahrer nachstellen könnt. Deshalb ist es die sicherste Wahl, wenn im Auto ein Sechsjähriger und ein Erwachsener gegeneinander antreten sollen, ohne dass einer von beiden sich langweilt.

Geografie-Quiz

Hauptstädte, Länder, Sehenswürdigkeiten, Flüsse und Gebirge. Am besten nehmt ihr, was gerade vor dem Fenster liegt, und fragt die Städte und Regionen ab, durch die ihr wirklich fahrt. Dann hat das Quiz einen Bezug zur Strecke.

Film- und Serienzitate

Einer sagt ein bekanntes Zitat, die anderen raten Film oder Serie. Das lebt davon, dass ihr dieselben Sachen gesehen habt, also funktioniert es in Familien mit Lieblingsfilmen am besten.

Erkenne das Lied

Nehmt die Anlage im Auto. Ein paar Sekunden Anspielen reichen, geraten wird Titel oder Interpret. Wer es leicht haben will, spielt die Intros vor. Wer es schwer haben will, startet mitten in der Strophe.

Geschichtsquiz

Fragen zu Ereignissen, Personen und Epochen. Die Schwierigkeit stellt ihr über das Alter ein: einfache Jahreszahlen und Namen für die Kleinen, Zusammenhänge und Ursachen für Teenager und Erwachsene.

Tierreich-Herausforderung

Lebensraum, Futter, Merkmale, Geräusche. Für jüngere Kinder ist das der beste Einstieg ins Quizspielen, weil sie über Tiere schon eine Menge wissen und beim Antworten das Gefühl haben, Fachleute zu sein.

Kreative Spiele für die Fantasie

Bei diesen Spielen gibt es keine richtige Antwort, also kann auch niemand verlieren. Genau deshalb funktionieren sie in dem Moment, in dem der Wettbewerb kippt und das erste Kind sauer wird.

Wer sitzt im Auto neben uns?

Beim Überholen schaut ihr kurz hinüber und erfindet den Rest: wer die Leute sind, wohin sie fahren, worüber sie sich gerade streiten. Je genauer die Hintergrundgeschichte, desto besser.

Wolkenformen

Ihr sucht in den Wolken Formen und beschreibt, was ihr seht. Klingt nach wenig und trägt erstaunlich lange, weil niemand widersprechen kann.

Ein Restaurant bauen

Ihr entwerft gemeinsam ein Traumrestaurant: Name, Speisekarte, Einrichtung, Musik. Jeder steuert etwas bei, und am Ende steht meistens ein Laden, in den kein vernünftiger Mensch gehen würde.

Wüsteninsel

Welche drei Gegenstände nimmst du mit, wenn du auf einer einsamen Insel strandest? Danach drei Personen, danach drei Lebensmittel. Die Varianten gehen nie aus, und der Streit über die Regeln gehört zum Spiel.

Superhelden erfinden

Jeder baut sich einen eigenen Superhelden: Name, Kräfte, Kostüm, Herkunftsgeschichte, Erzfeind. Die beste Zusatzfrage ist, wie dieser Held ein aktuelles Weltproblem lösen würde.

Wort- und Sprachspiele für alle Altersgruppen

Wortspiele haben einen Vorteil, den kein anderes Spiel im Auto hat: Sie brauchen weder Blick nach draußen noch Material. Sie funktionieren im Dunkeln, im Tunnel, im Stau und bei Regen, wenn aus dem Fenster ohnehin nichts mehr zu sehen ist.

Reimzeit

Einer sagt ein Wort, der Nächste sagt eines, das sich darauf reimt, und so weiter, bis jemandem nichts mehr einfällt. Wählt am Anfang keine Wörter wie „Mensch“, sonst ist die Runde nach zwei Zügen vorbei.

Kategorien-Spiel

Ihr einigt euch auf eine Kategorie, Tiere, Lebensmittel, Städte, und geht reihum, bis jemand hängen bleibt. Für gemischte Altersgruppen ist das eines der fairsten Spiele, weil kleine Kinder bei Tieren erstaunlich lange mithalten.

Kontakt

Das anspruchsvollste Wortspiel in dieser Liste. Einer denkt an ein Wort, die anderen geben sich gegenseitig Hinweise darauf und versuchen, denselben Gedanken zu treffen, bevor der Ratende dahinterkommt. Für Teenager und Erwachsene, kleine Kinder steigen hier aus.

Wortassoziation

Einer sagt ein Wort, der Nächste sagt das erste Wort, das ihm dazu einfällt. Nach zwanzig Runden landet ihr zuverlässig irgendwo, wo niemand erklären kann, wie ihr dorthin gekommen seid.

Zum Glück, leider

Ihr baut eine Geschichte, die zwischen Glück und Pech hin und her springt. „Zum Glück haben wir eine Schatzkarte gefunden.“ „Leider war sie mit unsichtbarer Tinte geschrieben.“ Das läuft, solange die Ideen halten, und es läuft besonders gut mit Grundschulkindern.

Spiele für verschiedene Altersgruppen

Spiele für Kleinkinder und Vorschulkinder (2 bis 5 Jahre)

In diesem Alter braucht ein Spiel keine Regeln, sondern einen Rhythmus. Ruft eine Farbe aus und lasst die Kinder aus dem Fenster suchen, was diese Farbe hat. Macht ein Tiergeräusch und lasst sie raten, wer das war. Zählt gemeinsam Lastwagen, Kühe oder rote Autos, bis die Zahl langweilig wird.

Dazwischen passen Kinderlieder und Reime zum Mitsingen, die bei den Kleinen fast immer ziehen. Auch „Simon sagt“ lässt sich im Sitzen spielen, wenn ihr es auf Handbewegungen und Grimassen beschränkt.

Spiele für Grundschulkinder (6 bis 11 Jahre)

Jetzt dürfen Spiele Aufgaben haben. Mad Libs, also Geschichten mit Lücken, die reihum gefüllt werden, treffen genau den Humor dieses Alters. Eine Schnitzeljagd mit einer vorbereiteten Liste von Dingen, die entlang der Strecke zu entdecken sind, hält eine Stunde und mehr.

Rechnen geht überraschend gut mit: Bei der Kennzeichenmathematik zählt ihr alle Zahlen auf einem Kennzeichen zusammen, wer zuerst die Summe hat, bekommt den Punkt. Erzählwürfel geben die Bausteine für eine Geschichte vor. Und beim Entfernungsschätzen tippt jeder, wie viele Meilen es bis zum nächsten Wahrzeichen sind, danach wird geprüft, wer am dichtesten dran lag.

Spiele für Teenager und Erwachsene (ab 12 Jahren)

Teenager steigen ein, wenn das Spiel sie als Erwachsene behandelt. Eine Debatte über ein albernes Thema tut das, „Ist ein Hotdog ein Sandwich?“ trägt weiter, als es sollte. Ebenso das gemeinsame Erinnern an Lieblingsmomente aus der Familiengeschichte, oder die Zukunftsplanung für den Fall, dass ihr im Lotto gewinnt oder ein Schloss erbt.

Musik funktioniert hier besser als alles andere: Spielt Lieder aus verschiedenen Jahrzehnten und lasst das Jahr raten. Und „Würdest du lieber“ vertragen die Älteren in der schwierigen Fassung, mit ethischen und philosophischen Szenarien, bei denen es keine bequeme Antwort gibt.

Freihändige Spiele für sicheres Fahren

Der größte Fortschritt bei Spielen für die Autofahrt sind die Modi, die eigens fürs Auto gebaut wurden. Sie lesen die Fragen laut vor, sodass niemand auf ein Display schauen muss. Sie lassen sich über die Tasten am Lenkrad bedienen, für die nächste Frage, fürs Wiederholen und fürs Pausieren, sodass der Fahrer mitspielen kann. Und sie beschäftigen mit einem einzigen Gerät das ganze Auto, ohne dass euch die Fragen ausgehen.

Warum freihändig für die Sicherheit zählt

Ein Spiel auf dem Handy lenkt den Fahrer ab, und zwar messbar. Auf den Bildschirm sehen, das Gerät anfassen, Text lesen: Jede dieser Handlungen erhöht das Unfallrisiko deutlich. Ein freihändiges Spiel löst das, weil die Augen auf der Straße bleiben, niemand ein Gerät berühren oder ansehen muss und alles über das Gehör statt über den Blick läuft. Der Fahrer sitzt dann nicht daneben, sondern spielt mit.

MileSmile: für die Autofahrt gebaut

Viele Apps bieten Spiele an. MileSmile ist die einzige, die eigens für die Autofahrt entwickelt wurde, mit einem Auto-Modus samt Lenkradsteuerung.

Im Auto-Modus liest die App jede Frage automatisch vor, niemand muss auf ein Display schauen. Über die Tasten am Lenkrad springt ihr zur nächsten Frage, lasst wiederholen oder pausiert, auch bei Fahrgeräuschen, und bei Autobahntempo läuft das genauso wie im Stadtverkehr. Der Fahrer spielt vollständig mit und behält dabei die Augen auf der Straße.

Es gibt vier Spielarten. „Was würde ich sagen“ lässt euch raten, wie Familienmitglieder auf eine Frage antworten. „Schnelles Quiz“ stellt Wissensfragen zu unzähligen Themen. „Retrospektive“ holt gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse hervor. Und bei „Fakt oder Fiktion“ müsst ihr herausfinden, welche von zwei ähnlichen Behauptungen stimmt.

Für die eigene Fahrt lässt sich das anpassen. Ihr wählt aus Hunderten fertigen Themen oder legt eigene an, die zu den Interessen eurer Familie passen. Die Inhalte werden per KI erzeugt, die Fragen gehen also nicht aus, und die Schwierigkeit stellt ihr für gemischte Altersgruppen ein. Die App gibt es in 9 Sprachen, was auf Reisen ins Ausland hilft.

Der praktische Vorteil ist die Vorbereitungszeit: Sie fällt weg. Ihr bekommt Hunderte Gesprächsanreger, Quizfragen und Spiele, ohne vorher etwas vorzubereiten, und im Auto-Modus spielen alle mit, auch der am Steuer.

Spiele für kurze, mittlere und lange Abschnitte

Schnelle Spiele (5 bis 15 Minuten)

Für kurze Strecken oder wenn die Stimmung einen schnellen Schubs braucht:

  • Ich sehe was, was du nicht siehst
  • Würdest du lieber, eine Runde
  • Kennzeichen entdecken
  • Erkenne das Lied
  • Eine schnelle Quizrunde

Mittellange Spiele (15 bis 45 Minuten)

Für die Abschnitte zwischen zwei Pausen:

  • 20 Fragen
  • Geschichten bauen
  • Kategorien-Spiel
  • Alphabet-Spiel
  • Zwei Wahrheiten und eine Lüge über mehrere Runden

Lange Spiele (ab 45 Minuten)

Für die langen Etappen, auf denen sonst nichts mehr passiert:

  • Ein durchlaufendes Quizturnier
  • Eine ausgebaute gemeinsame Geschichte
  • Autofahrt-Bingo mit gedruckten Karten
  • Geografie-Marathon
  • Runden, in denen jeder eine Erinnerung erzählt

Spielrotation auf mehrstündigen Fahrten

Die Zwei-Stunden-Rotation

Auf Fahrten über zwei Stunden wechselt ihr alle 20 bis 30 Minuten die Art des Spiels. Fangt aktiv an, solange die Energie hoch ist, also mit Beobachtungsspielen wie „Ich sehe was“ oder Kennzeichen sammeln. Wenn das nachlässt, geht in Gesprächsspiele über, „Würdest du lieber“ oder „Was würde [Name] sagen“.

Danach fordert ein Quiz die Köpfe, und wenn auch das schwerer fällt, kommt eine kreative Runde wie Geschichten bauen. Darauf folgt Ruhe: Musik, ein Hörbuch oder jeder für sich. Danach fangt ihr die Rotation von vorne an, und sie trägt wieder.

Energie im Blick behalten

Wählt das Spiel nach der Stimmung im Auto, nicht nach dem Plan. Bei hoher Energie funktionieren aktive Spiele mit Wettbewerb, bei mittlerer die Gesprächs- und Quizspiele. Bei niedriger Energie bleiben ruhige Beobachtungsspiele oder eine Pause, und wenn wirklich alle durch sind, hört ihr eine Geschichte oder macht jeder etwas für sich.

Vorbereitung: was vor der Abfahrt zu tun ist

Ladet Apps vorher herunter, MileSmile mit eingeschaltetem Auto-Modus zum Beispiel, und legt die Playlists für Mitsing- und Musikspiele schon zu Hause an. Wenn ihr mit Papier spielt, druckt die Bingokarten und Schnitzeljagdlisten aus, solange ihr noch einen Drucker in der Nähe habt.

Sagt den Mitfahrern vor der Abfahrt, was es an Spielen gibt, dann muss unterwegs niemand raten. Packt Notizbücher und Stifte ein, die kreative Spiele brauchen. Und klärt, wo die Geräte geladen werden, bevor das erste Handy bei 4 Prozent steht.

Was ins Auto-Unterhaltungskit gehört

  • Kleine Notizbücher und Bleistifte
  • Eine Handyhalterung, damit das Gerät sichtbar bleibt, wenn ihr freihändig steuert
  • Powerbank und Ladekabel
  • Heruntergeladene Hörbücher oder Podcasts als Reserve
  • Gedruckte Spielunterlagen wie Bingokarten und Suchlisten
  • Snacks, als Preis für Spielgewinner oder einfach gegen den Durchhänger

Häufige Probleme auf der Rückbank und was hilft

Die Kinder streiten sich über das Spiel

Lasst reihum entscheiden, wer das nächste Spiel aussucht, alle 15 bis 20 Minuten. Stellt dafür einen Timer, dann ist die Reihenfolge nicht mehr Verhandlungssache.

Die Altersunterschiede sind zu groß

Nehmt Spiele, deren Schwierigkeit sich mitwachsen lässt, ein Quiz zum Beispiel, bei dem ihr die Fragen leichter oder schwerer stellt. Und bildet Teams aus einem jüngeren und einem älteren Kind, statt sie gegeneinander antreten zu lassen.

Die Teenager finden alles langweilig

Gebt ihnen die Musikauswahl, lasst sie die Quizfragen schreiben oder spielt die anspruchsvolleren Gesprächsspiele, bei denen sie als Erwachsene behandelt werden. Erzwingen funktioniert in diesem Alter nie.

Euch gehen die Ideen aus

Nehmt eine App mit KI-erzeugten Inhalten, die nicht ausgehen, oder führt auf dem Handy eine laufende Liste mit Spielen, die ihr mal ausprobieren wollt.

Das Spiel lenkt den Fahrer ab

Dann spielt der Fahrer nur bei freihändigen Spielen mit. Alles, was einen Blick auf den Bildschirm verlangt, spielen die Mitfahrer unter sich, oder ihr hebt es euch für die nächste Rast auf.

Alle sind müde

Plant alle 90 bis 120 Minuten eine Pause vom Spielen ein und wechselt aktive Runden mit ruhigen ab. Haltet ein Hörbuch bereit für den Moment, in dem niemand mehr raten will.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die besten Spiele für lange Autofahrten mit Kindern?

Die besten Spiele brauchen wenig Vorbereitung und binden trotzdem alle ein: Ich sehe was, Würdest du lieber, Quizspiele, Geschichten bauen und Kennzeichen entdecken. Für die langen Etappen hilft eine App wie MileSmile, weil die KI-erzeugten Fragen nicht ausgehen und der freihändige Auto-Modus den Fahrer mitspielen lässt.

Darf der Fahrer bei Spielen unterwegs mitmachen?

Ja, aber nur freihändig. Spiele, die einen Blick auf den Bildschirm oder das Bedienen eines Geräts verlangen, sind am Steuer unsicher. Freihändige Spiele mit Lenkradsteuerung, wie der Auto-Modus von MileSmile, sind genau dafür gebaut: Der Fahrer spielt voll mit, die Augen bleiben auf der Straße und die Hände am Lenkrad.

Welche Spiele funktionieren bei gemischten Altersgruppen im Auto?

Gesprächsspiele passen sich am besten an: Würdest du lieber, 20 Fragen, Ich sehe was und Geschichten bauen funktionieren über alle Altersstufen hinweg. Quizspiele gehen auf, wenn ihr die Schwierigkeit der Fragen je nach Spieler anpasst. Apps mit eigenen Themen erlauben es, den Inhalt auf genau eure Runde zuzuschneiden.

Wie oft sollten wir unterwegs das Spiel wechseln?

Alle 15 bis 30 Minuten. Achtet auf die Zeichen, dass die Luft raus ist: Es wird still, die Antworten kommen zerstreut, jemand rutscht unruhig herum. Auf sehr langen Fahrten ab vier Stunden baut ihr zusätzlich Pausen von 10 bis 15 Minuten ein, in denen jeder für sich ist.

Welche Spiele für unterwegs brauchen keine Vorbereitung?

Fast alle Gesprächsspiele: Würdest du lieber, Zwei Wahrheiten und eine Lüge, 20 Fragen, Ich sehe was, Geschichten erzählen und Wortassoziation. Beobachtungsspiele wie Kennzeichen entdecken und das Alphabet-Spiel brauchen nichts außer Aufmerksamkeit für die Straße. Freihändige Apps sparen die Vorbereitung ebenfalls, weil der Inhalt automatisch erzeugt wird.

Wie bekomme ich Teenager dazu mitzuspielen?

Gebt ihnen die schwereren Inhalte: philosophische „Würdest du lieber“-Szenarien, Musikspiele, bei denen sie die Playlist bestimmen, Gespräche über gemeinsame Erinnerungen, in denen sie als Erwachsene behandelt werden, oder ein Quiz zu ihren eigenen Themen. Lasst sie Fragen schreiben oder eine Runde leiten. Und das Wichtigste: Das Spiel muss freiwillig wirken, nicht verordnet.

Welche Technik eignet sich für Spiele im Auto?

Die, die freihändig funktioniert. Sucht Apps mit einem eigenen Modus fürs Auto, der die Inhalte laut vorliest und auf die Tasten am Lenkrad reagiert. Der Auto-Modus von MileSmile ist derzeit die einzige Lösung, die eigens dafür gebaut wurde. Denkt an mobile Daten oder einen Hotspot, weil die meisten Spiele-Apps eine Internetverbindung brauchen.

Wie werden Spiele für unterwegs lehrreich?

Über die Auswahl. Geografiespiele bringen Orte und Hauptstädte bei, Quizrunden trainieren das Behalten, Wortspiele erweitern den Wortschatz, Geschichtenerfinden fördert die Fantasie, und Gesprächsspiele üben, sich in andere hineinzuversetzen. Entscheidend ist nur, dass es sich nach Spiel anfühlt und nicht nach Schule.

Womit ihr auf der nächsten Fahrt anfangt

Sucht euch aus dieser Liste drei Spiele aus, bevor ihr losfahrt, eines zum aktiven Einstieg, eines zum Reden und eines für die Stunde, in der alle müde sind. Mehr braucht es nicht, und mehr merkt sich unterwegs ohnehin niemand.

Wenn ihr wollt, dass auch der Fahrer mitspielt, ladet euch MileSmile herunter und schaltet den Auto-Modus ein, bevor ihr die Einfahrt verlasst. Die App liest die Fragen vor, ihr antwortet über die Tasten am Lenkrad, und die Fragen gehen auf keiner Strecke aus.